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Migrant Worker`s House in Seongnam
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![]() Zimmer der Frauen |
| Sie kommen aus Pakistan, China, Bangladesh, Nepal oder Nigeria und hier in Seoul ist ihr Schicksal kaum bekannt. Aber in der Peripherie der Stadt, in den kleinen Fabriken und Läden in den Großstädten der Kyonggi-Provinz wie Anyang oder Uijong-Bu arbeiten sie zu tausenden, oft illegal: die ausländischen Gastarbeiten, die für die sogenannten „3-D-Jobs“ (dirty, dangerous, difficult, d.h. schmutzig, gefährlich und schwierig) angeheuert werden. Während es einerseits für die Gastarbeiter eine Chance ist, ihre Angehörigen daheim mit weitaus mehr Geld zu unterstützen, als es ihnen unter den Bedingungen des Heimatlandes möglich ist, kämpfen sie doch mit einer Reihe von Schwierigkeiten. Sie haben oft keine Krankenversicherung, bekommen ihren Lohn nicht ausbezahlt, haben rechtliche Probleme mit dem Arbeitgeber, können sich als illegale Arbeiter aber nicht vor Gericht verteidigen. Das Migrant Worker`s House in Seognam gibt den ausländischen Arbeitern in der Seognam-Region die Möglichkeit, Hilfe und Beratung zu erhalten. | ![]() Urnen von verstorbenen Migrants, die aufbewahrt werden, bis sie beigesetzt werden können. |